Am Freitagabend besuchten uns die altbekannten Schmittener: Hans-Ulrich (D1), Ruth (D1) und Denise (D1). Mit ihnen laufen die Matches immer in freundschaftlicher und lockerer Stimmung ab – so auch heute.
Ich spielte zuerst gegen Hans-Ulrich, den ich klar in 3 Sätzen bezwang. Das zweite Spiel bestritt ich gegen Denise, die mir als ziemlich versierte Schupferin in Erinnerung war. Aber ich liess mich gar nicht erst auf ein Schupfduell ein, mit beidseitigem starken Oberschnitt konnte ich ihr mein Spiel aufzwingen und in 3 Sätzen gewinnen. Gegen Ruth gab es einige schöne Ballwechsel, ich wollte einfach mal „schön“ spielen. In den Sätzen zwei und drei musste ich aber aufpassen, zum Glück konnte ich rechtzeitig umschalten und wieder aufs Gas drücken. Mehr als 3 Sätze wollte ich jeweils nicht spielen, am nächsten Tag wartete noch ein Laufwettbewerb auf mich – da hiess es mit meiner Kraft und Energie gut haushalten….
Janosch zog seine Sache ebenfalls fast makellos durch. Zuerst gegen Denise. Er liess sich auf ein Schupfduell ein und profitierte von vielen Fehlern der sympathischen Gegnerin. Gegen Ruth liess er ebenfalls nichts anbrennen und konnte in 3 Sätzen reüssieren. Gegen Hans-Ulrich verlor Janosch den ersten Satz, dann wusste er wie gegen ihn spielen und konnte in 4 Sätzen den Sieg heimholen.
Simon lieferte sich gegen Ruth wahre Satz-Marathons – vielleicht hatten sie noch die alte 21-Punkte-Regel im Hinterkopf :-)! Einfach Spannung pur und Simon kämpfte bis zum letzten Punkt. Leider konnte Ruth die knappen Sätze (16:18!…etc.) jeweils für sich entscheiden. Gegen Hans-Ulrich lieferte er sich ein Match auf Biegen und Brechen – ein 5-Satz-Knüller der Extraklasse! Da lagen die Nerven blank und der Schweiss floss in Strömen…! Leider hatte er das Glück wieder nicht auf seiner Seite. Seinen Ärger über die verpasste Siegchance konnte und wollte er nicht unterdrücken. Was nun kam war so etwas wie die ausgleichende Gerechtigkeit: Den nächsten 5-Sätzer – gegen Denise – konnte er dann – wohl mit dem Mut der Verzweiflung für sich entscheiden – das war der Lohn fürs immer dran bleiben! Well done, Simon.
Das Doppel mit Janosch gegen Ruth und Hans-Ulrich gestaltete sich dann ziemlich wechselhaft. Nach verlorenem Auftaktsatz fanden wir zur richtigen Taktik, die aber dann erst im Entscheidungssatz Früchte trug!
So konnten wir dank dem Doppel und dem heroischen ersten Sieg (!!) von Simon einen 8:2-Triumph feiern!! Das tat mal gut, ein bisschen befreiter aufspielen zu können. Und mit diesen 4 Punkten hievten wir uns gleich auf Platz 1 in der Tabelle. Zumindest bis Montag, wenn das drittplazierte Bern gegen Schmitten2 spielt….:-)